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Parkett |
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Parkettböden wurden schon vor hunderten von Jahren verlegt, damals hauptsächlich als Dielenböden (Riemenböden) oder Stabparkett, diesen findet man z.B. noch oft in Schlössern mit den tollsten Mustern verlegt (verschiedene Holzarten). Heute gibt es wesentlich mehr Parkettarten als früher, die den heutigen Bedürfnissen und Baubedingungen optimal entsprechen. Parkett überzeugt durch seine Robustheit, Pflegeleichtigkeit sowie elegante natürliche Optik. Die in heutiger Vielfalt angebotenen Parkettarten bieten den Planern und Bauherren eine optimale Auswahl für die Gestaltung und Nutzung des entsprechenden Wohnraumes.
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P A R K E T T A U S W A H L Wenn Sie sich für die Verlegung eines Parkettbodens entschieden haben, sollten Sie sich Gedanken über dessen Beanspruchung machen. Deshalb muss bei der Planung des Fußbodenbelags die zu erwartende Anforderung beachtet werden. In Räumen mit viel Publikumsverkehr, z.B. in öffentlichen Gebäuden, wird ein strapazierfähigeres Parkett benötigt als in Privaträumen. Dennoch sollte die Parkettwahl (Holzart) den grundsätzlichen Beanspruchungen entsprechen, so ist in einem Flur oder Treppenhaus ein widerstandsfähigeres Holz gefragt als zum Beispiel im Schlafzimmer. Deshalb sollten in einem Flur Laubhölzer (Hartholz) wie z.B. ein Eichen-, Buchen- od. Kan. Ahorn-Parkett in Betracht gezogen werden und nicht etwa Nadelhölzer (Weichholz) wie z.B. ein Kiefer-, Fichte - od.Lärcheparkett (diese Holzarten eignen sich besser für einen weniger strapazierten Raum). Für Räume im öffentlichen Bereich z.B. Restaurants, Museen, Theater od. Kindergärten werden sehr harte Holzarten verwendet z.B. Doussie, Merbau od. Wenge (Exotenhölzer), aber auch Eiche , Buche oder Kan. Ahorn. Wenn das richtige Holz ausgewählt wurde, hält das Parkett den jeweiligen Anforderungen stand. Sehr bedeutend für die Beanspruchbarkeit ist natürlich auch die Oberflächenbehandlung - die Versiegelung (mehr dazu bei Parkettoberflächen)
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Zur Orientierung für den Härtegrad einer Holzart eignet sich hervorragend die Angabe in der Brinell-Härte, sie sagt aus, wie hoch die Druckbeanspruchung auf einer begrenzten Fläche ist z.B. bei Druckbeanspruchung von Absätzen, insbesondere bei Stöckelabsätzen. Die Druckfestigkeit der einzelnen Holzarten hängt im allgemeinen von deren Dichte ab. Besonders dichte Hölzer wachsen in der Regel sehr langsam, haben sehr viele Holzfasern und ihre Zellen und Zellhohlräume sind sehr eng verflochten. Bei weichen Hölzern ist es umgekehrt.
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Die Brinell-Härte ist nach ISO genormt. Eine Stahlkugel mit 10 mm Durchmesser wird mit einer bestimmten Kraft (diese ist abhängig von der Rohdichte und kann 100N, 500N, od. 1000N betragen) 15 Sekunden in den Prüfkörper gedrückt und dort 30 Sekunden belassen. Nach weiteren 15 Sekunden wird die Kugel entfernt und die Eindruckstelle gemessen.
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B R I N E L L T A B E L L E
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1,3
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1,6
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2,1
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2,3
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2,5
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2,9
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3,o
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3,5
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3,0
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3,3
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3,8
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3,5
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3,2
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4,0
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5,5
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5,3
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Die obigen Werte der Brinell-Härte sind nur als Anhaltswerte anzusehen, d.h. diese Werte variieren abhängig vom Wuchsgebiet und Schnittart (stehende/liegende Jahresringe). Je höher der Wert ist, desto härter ist die Holzart.
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Sitemap Korkböden
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