Google
Geeignete Untergründe

Sind ua. : Zementesrich, Calciumsulfatestriche (Anhydridestrich, Fließestrich),Heißasphalt,Magnesiaestriche, Schnelletriche ( Zementestrich der Klasse "ZE 30" ) der nach 24 Std. bereits belegreif ist, Spanplatten ( Verlegeplatten V 100 E1 , V 100G E1, V100, V100G)) ua.
Die Untergründe müssen zur Parkettverlegung ausreichend trocken sein ( sollte durch eine Feuchtemessung CM-Messung ermittelt werden).
Folgende Werte gelten im allgemeinen bei der Parkettverlegung:
Für Zementestrich: max 2,0 CM-%, bei beheizten Konstruktionen < 1,8 CM-%
Für Calciumsulfatestriche : max. 0,5 CM-%, bei beheizbaren Konstruktionen < 0,3 CM-% Für Verlegeplatten: Plattenfeuchte 9% +- 3%
Heißasphalt enthält keine Feuchtigkeit und nimmt keine auf, er kann somit gleich nach der Aushärtung und Abkühlung belegt werden, wenn er gut abgesandet wurde.

Folgend raumklimatischen Bedingungen müssen vor und während der Verlegung gegeben sein: Lufttemperatur mindestens 18° C Bodentemperatur mindestens 15° C
relative Luftfeuchte max. 75%
Des weiteren muß der Estrich vor der Verlegung nach DIN 18356 noch auf Unebenheiten, Verunreinigungen, Risse, Oberflächenbeschaffenheit, Rand/Wandabstand uvm. überprüft werden.

Dreischichtparkett kann bei schwimmender Verlegung auch noch auf folgede Untergründe verlegt werden als Voraussetzung gilt hierbei natürlich " geringe Unebenheit" und eine geeignete Trittschallunterlage:


PVC Beläge
Alte Holzdielenböden
Fliesenbeläge
Alte Parkettböden


Bei Verlegung direkt auf Beton muß eine Dampfsperre eingebaut werden!


Bei Räumen die zB. über Kellerräumen, Feuchträumen liegen oder nicht unterkellert sind muß Ihr Parkett vor aufsteigender Feuchtigkeit geschützt werden, es ist daher ratsam den neu zu verlegenden Fertigparkett mittels einer geeigneten Dampfsperre dagegen zu schützen.Auch in Neubauten empfielt sich die Einbringung einer Dampfsperre, da neue Betondecken sehr viel Feuchtigkeit enthalten und zur Austrocknung oft Jahre benötigen, wird noch lange Zeit Restfeuche an ihren Parkettbelag abgegeben. EinigeTrittschalldämm unterlagen haben eine eingebaute Dampfsperre, die Stöße müssen mit einem geeigneten Klebeband abgeklebt werden, oder Sie verwenden eine durchgehende geeignete PE-Folie die unter die Trittschalldämmmatte verlegt wird.
( Um Schäden zu vermeiden solte im Zweifelsfall immer eine Dampfsperre verwendet werden ).

Die Einbringung einer Dampfsperre bei zu verklebendem Parkett ist natürlich viel aufwändiger. Es muß zunächst auf den geeigneten Untergrund eine Epoxidharzgrundierung zweifach im Kreuzgang aufgebracht werden die wiederum im nassen Zustand gut mit Quarzsand Kö 0,6 - 1,2 mm abgesandet werden muß. Eine Spachtelschicht von mind. 3 mm Stärke ( Kunstharzspachtelmasee ) ergibt dann den tragfähigen Untergrund Ihres Parkettbodens. ( Zu dieser Arbeit solten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen ).


In diesem Fall muß beachtet werden daß im Randbereich an den Decksockelleisten Ausschnitte oder Aussparungen bzw. Ausfräsungen vorgesehen werden, sodaß die aufsteigende Feuchtigkeit abgeleitet werden kann.


Onlineshop    Surftipps/Links    Kontakt    Impressum    Sitemap    Parkett    Korkböden    Parkettrenovierung    Parkettoberflächen    Parkettpflegemittel    Schreinerarbeiten    Parkettunterlagen/Trittschalldämmung    Laminat